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Inhalt:

 

Dorfbrunnen in Horschbach

Grenzwanderung am 21.01.2001

Protestantische Kirche

Kirchenvisitationsprotokoll aus dem Jahre 1609

Bienenkönigin 1989

Bierseminar 1995

Bürgerversammlung 1994

Kerweanzeige 1992

Kerweanzeige 1997

200 Jahre Glocke in Horschbach 1992

200. Jahrestag der Kirche 29.10.1991

Altenfeier im Gasthaus Allmang

Arbeit in Eigenleistung

Blickfang Eiche

Carmen Allmang beim Herzdriggermarkt 1989

Carmen und Inge auf Brunnenfest 1987

Eiche unter Naturschutz

Dach fürs DGH

Neues Wahrzeichen 1992

Eröffnung DGH

Erste Bienenkönigin Carmen Allmang 1988

Fleischlos essen

Fußballer zweimal erfolgreich 1987

Glockengeburtstag gefeiert

Goldene Hochzeit Gustav und Hedwig Zimmer 1981

Gutes Essen, guter Tropfen 1997

Horbacher Sänger pflegen ihr Hobby

Imker krönen Bienenkönigin

Keilerkerb 1996

Kein Durchkommen mehr 1992

Kerweanzeige 1992

Dienstjubiläum Kohlen-Kurt 1982

Königin verleiht Bienenfest glanz 1988

Kuseline als Glücksfee

Malwettbewerb 1986

neue Mülldeponie 1989

neue Ortsdurchfahrt 1981

noch einmal an der Spitze

Ortsbesichtigung 1986

Rohbau der Leichenhalle

Rohbauarbeiten DGH 1981

Spende Tombola 1997 Krankenpflegeverein

Spielvereinigung Hermannsberg am Ziel 1992

Straußjugend 1997

Svenja, Stephanie und Ursula auf der Messe 1996

Taufstele-Gäste aus Ernstweiler 1981

Verkehrsgerecht ausgebaut 1981

Waidmann als Taufpate für das Lokal

Weg abgesackt 1992

Wiedereröffnung 'Zum Alten Keiler'

Zuschuss Hebelstraße

2 Kerwesträuße 1983

 

 

 

Grenzwanderung am 21.01.2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, 21.01.2001 machten sich rund 40 Horschbacher auf, etwa die 
hälfte der Gemarkung abzuwandern. Die Wanderung ging bei Bilderbuchwetter 

entlang der Gemarkungen der Nachbargemeinden Hinzweiler, Hachenbach, 

St.Julian, Welchweiler und Elzweiler. Auf der Wanderstrecke gab's zur Stärkung 

Glühwein und belegte Brötchen. Die Grenzwanderung fand ihren Abschluss im 

DGH, wo man in geselliger runde einig war, auch im nächsten Jahr eine Grenz-

wanderung zu veranstalten.

 


 

Protestantische Kirche (Alter Weg 7)

 

Als teil der Dörfergemeinschaft Essweiler Tal zählte Horschbach ursprünglich zum Pfarrsprengel der 
Hirsauer Kapelle bei Hundheim. Seit 1601 zur Pfarrei Hinzweiler gehörend, baute sich die Gemeinde, 
zu der auch die Einwohner von Elzweiler zählten, 1791 eine eigene Kirche. 1901 ist die Kirchenge-
meinde Horschbach- Elzweiler, zu der 1956 noch Welchweiler hinzukam (früher Ulmet ), Tochter-
gemeinde von Hinzweiler geworden. Das östliche des Dorfes auf einem kleinen Plateau am Hang 
errichtete Kirchengebäude ist auf einem annähernd quadratischen Putzbau mit Quadersockel und 
verschiefertem Halbwalmdach. Über der Giebelwand ein quadratischer Dachreiter mit Zwiebelhaube. 
Die ausgefachte Balkendecke ruht auf zwei Unterzügen, die von zwei schlanken, gedrechselten Holz-
pfeilern getragen werden. Die Ausstattung des quer ausgerichteten Kirchenraums gruppiert sich um 
die zwischen den beiden nördlichen Fenstern angebrachte Kanzel, vor der der Altar aufgestellt ist. 
Zum polygonalen Kanzelkorb gehört ein bekrönter Schalldeckel und ein am Fuß der Kanzeltreppe 
stehender Pfarrstuhl. Altar und Kanzel gegenüber befindet sich eine auf drei Seiten umlaufende 
Empore, auf deren Südarm seit 1822 eine Orgel der gebrüder Stumm von 1792 aufgestellt ist. 1909 
erhielt sie von E. F. Walker, Ludwigsburg, ein neues Werk. Im Dachreiter hat sich die originale, 1792 
von den Brüdern Jakob und Paul klein in Ernstweiler bei Zweibrücken gegossene Glocke erhalten. Die 
kaum bekannte Kirche von Horschbach ist aufgrund ihrer vollständig erhaltenen Ausstattung ein be-
deutendes Beispiel einer Westpfälzer Kirche des 18 Jh. und zeigt durch die hohen, gedrechselten 
Pfeilern ihre enge Verwandtschaft mit den Kirchenbauten in Gimsbach 1747 und Ulmet 1738.

 


 

Kirchenvisitationsprotokoll des Oberamtes Lichtenberg aus dem

Jahre 1609 vom Ort Horschbach

mit 13 Feuerstätten 26 Eheleuten und 2 Witwen

42 Kinder davon 18 Söhne und 24 Töchter

2 Knechte 4 Mägde 76 Einwohner

 

1.

 

 

Mohr Johann Zensor und Frau Anna, Töchter Anna, Katharina,

Maria, Magdalena. Der Knecht Niklas, die Magd Barbara.

Im Haus Peter Diel, Vater der Ehefrau (????) und Senator. ????

2.

Bindel Gebharth Witwer und sein lediger Sohn Conrad.

3.

 

 

Baum Tobias und Frau Anna Katharina mit Sohn Johannes, den Töchtern Anna, Maria und Margareta. Der Knecht Johannes und die Magd Maria Elisabeth.

4.

 

Doll Daniel und Frau Katharina mit Sohn Daniel und Töchtern Margareta Magdalena.

5.

 

Werner Peter und Frau Elisabeth mit den Söhnen Hohann, Sebastian, Jakob und den Töchtern Margreta und Maria.

6.

Bender Johann und Frau Agnes mit den Söhnen Jakob und Hans.

7.

 

Diepurg Joseph und Frau Elisabeth mit Sohn Johannes und den Töchtern Margrata Katharina, Anna, Engel, Maria und Elisabeth.

8.

 

Diel Daniel und Frau Anna mit den Söhnen Johann, Jakob, Hans und den Töchtern Margreta und Elisabeth.

9.

Berg Johannes mit Frau Martha und Tochter Verina.

10.

 

Bauer Clos und Frau Elisabeth mit den Söhnen Peter Johann und Hans und den Töchtern Katharina, Eva und Maria.

11.

 

Werner Johann und Frau Engel mit Sohn Wendel, Tochter Maria und Magd Engel.

12.

Diel Jakob und Frau Engel mit der Magd Margaretha.

13.

 

Diel Johannes und Frau Barbara mit den Söhnen Noah, Tobias und den Töchtern Anna Maria und Elisabeth.

 

Bei dieser Aufschreibung im Jahre 1609 wurden 110 Orte, Höfe und spätere Wüstungen erfasst. Dabei wurden in 1670 Häusern des Oberamtes Lichtenberg 8355 Einwohner gezählt. Dieses von den zuständigen Pfarrern auf 202 Bogen niedergeschriebene Ergebnis wurde von dem Pfarrer Helfenstein Johannes bei seiner Versetzung nach Konken im Jahre 1610 mitgenommen.

 

Pfarrer Helfenstein, 1572 in Kusel geboren, heiratete um 1595 Anna Sibelius aus Kusel. Er verstarb nach 15 Ehejahren 1610 zu Konken im Alter von 38 Jahren und hinterlies Frau und 7 Söhne. Seine Fisitation wurde erst zwischen 1920 und 1930 auf dem Kirchenspeicher der Evangelischen Kirche zu Konken entdeckt und 1930 in das Englische übersetzt und veröffentlicht. Das Original gilt bis Heute als verschollen.